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Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 21.05.2012, 17:05   # 1
Blumennapf
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Hallo miteinander,

ich brauche einmal eure Hilfe.. Ich möchte mir gerne eine neue Digitalkamera zulegen.
Ich habe zwar gerade schon mal gegoogelt, aber dort wurde ich nicht wirklich fündig, ebenso war ich auch schon in einem Fotofachgeschäft.. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen noch weitere Meinungen zusammeln...


Budget: bis max. 1.000 €
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Frage: Was für eine Kamera könnt ihr mir empfehlen?

Meine Erste Frage die ich schon jetzt nicht benantworten kann ist:
Kaufe ich eine Systemkamera oder Spiegelreflexkamera?
- Beide haben ja wechselbare Objektive, aber welche ist Empfehlenswert?

Welche Marke ist das die bessere und dann welche Kamera?

Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr mir helfen könntet.

Vielen dank und gruß
Blumennapf

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Alt 21.05.2012, 17:21   # 2
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Kauf Dir eine DSLR. Nach oben hin keine Grenzen gesetzt, Du weisst ja nicht, inwiefern Deine Ansprüche wachsen.
Marke egal. Canon ist bischen günstiger, Nikon dafür bischen bessere Qualität in der Verarbeitung. Ist Geschmackssache.

Fleiß, Verzicht, Disziplin, Genügsamkeit, unbezahlte Mehrarbeit, Feigheit vor dem Herrn haben das deutsche Proletariat befähigt, den Rest Europas an die Wand zu arbeiten und Deutschland auf den Weg zu einem Billiglohnland zu bringen.
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 21.05.2012, 17:27   # 3
Double-X
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also nach deinem budget und deinen ansprüchen, brauchst du eine slr; weil du mehrere objektive
kaufen musst und für veranstaltungen noch einen blitz zu deinem lichtstarkem dazu, da biste sehr schnell bei 1000
hab mich noch nicht zu sehr damit auseinandergesetzt, aber soweit ich weiß, stehen die systemdinger einer spiegelreflex im moment im nichts nach?




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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 22.05.2012, 07:55   # 4
Blumennapf
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Okay.... dann werde ich mir eine Spiegelreflexkamera kaufen.
Welche würdet ihr mir den da dann empfehlen?

Sony? Canon? Nikon?

Ich habe jetzt wohl gehört, das eine Sony günstiger ist. Insbesondere bei den Objektiven. Bei einer Sony soll der Bildstabilisator in der Kamera sein und nicht wie bei einer Nikon bzw Canon im Objektiv...

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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 22.05.2012, 11:38   # 5
T8Force
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Ich finde so wirklich gibt es keine eindeutigen Empfehlung. Geh doch einfach mal in ein Geschäft und spiel etwas mit einer Nikon und einer Canon rum. Von der Bedienung hat mir Canon immer mehr zugesagt.

Was den internen Stabi angeht, so das sicherlich richtig. Aber wo Licht da auch Schatten. Wenn du dich online mal umfassend damit beschäftigen möchtest, empfehle ich dir einen Blick ins DSLR-Forum.

Fragen, wie deine werden da fast jeden Tag gestellt.
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 07:31   # 6
Chefkoch89
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habe mir letztens eine Canon Eos 600d mit zusatzobjektiv bis 250mm geholt, bins sehr sehr zufrieden damit!

http://www.amazon.de/Canon-SLR-Digit...7841044&sr=8-4
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 08:06   # 7
Heisenberg
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Zitat:
Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
also nach deinem budget und deinen ansprüchen, brauchst du eine slr; weil du mehrere objektive
kaufen musst
Nö, das kann man nicht so verallgemeinern.

Er kann auch ne GH2 kaufen, mit nem 45-200, da kommt er auch gut hin. Gerade als Einsteiger würde ich es nicht so übertreiben. Sonst hast du nen Haufen Ausrüstung und kannst nicht damit umgehen.

Würd mir an deiner Stelle ne Nikon D90 holen ohne Kit, mit 35mm und 55-300'er Tele.

Aber das ist eigentlich erst mal nebensächlich. Geh einfach mal in einen Laden und versuch mal Canon, Nikon und Pentax in die Finger zu bekommen.
Dann kriegst du ein Gefühl dafür, welche Marke dir am Besten liegt. Dann kann man weiter beraten.
Z.B. Canon finde ich total fürchterlich wegen dem Rad "oben", aber das ist natürlich total Geschmackssache.

Kapitulation
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 08:14   # 8
T8Force
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Zitat:
Zitat von Heisenberg Beitrag anzeigen
Würd mir an deiner Stelle ne Nikon D90 holen ohne Kit, mit 35mm und 55-300'er Tele.
Aber gerade als Einsteiger finde ich zum Beispiel eine Festbrennweite total überflüssig. Sobald man seine häufigste Brennweite gefunden hat, sollte man darin investieren. Die Wahrscheinlichkeit damit unzufrieden zu sein ist vorher schon bedeutend höher.
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 08:30   # 9
Double-X
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Zitat:
Zitat von Heisenberg Beitrag anzeigen
Nö, das kann man nicht so verallgemeinern.

Er kann auch ne GH2 kaufen, mit nem 45-200, da kommt er auch gut hin. Gerade als Einsteiger würde ich es nicht so übertreiben. Sonst hast du nen Haufen Ausrüstung und kannst nicht damit umgehen.
jops ist halt wie man die sache angeht, entweder eher weniger investieren, wiels nur n kleines hobby ist oder hochwertige sachen kaufen und damit spaß haben und wenn nicht, dann fast zum einkaufspreis verkaufen. gerade bei objektiven würde ich eher nicht sparen und wenn dann gleich richtige kaufen, n hlabes jahr später kannst du es immernoch sehr gut verkaufen...
aber wie gesagt, muss jeder wissen wie er es machen will




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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 09:08   # 10
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Zitat:
Zitat von Chefkoch89 Beitrag anzeigen
habe mir letztens eine Canon Eos 600d mit zusatzobjektiv bis 250mm geholt, bins sehr sehr zufrieden damit!

http://www.amazon.de/Canon-SLR-Digit...7841044&sr=8-4
halte ich persönlich für etwas übertrieben für jemanden, der erst einsteigt. Klar, man kann sagen ich kauf mir gleich etwas richtiges damit das geld nich rausgeworfen ist, wenn mir das ganze gefällt..

Jetzt hat er aber nach einiger Zeit keine lust mehr, weil er sich einfach nicht genug damit auseinander gesetzt hat und macht keine tollen bilder und legt die kamera in ne ecke..

900€ in den sand gesetzt.

Ich würde auch raten in den laden zu gehen und die dinger in die Hand zu nehmen. Da merkst du auch, welche dir am ehesten liegen würde. Am besten wäre es, wenn du jemanden kennst, der eine kamera hat und sie dir vielleicht ausleihen könnte So könntest sie einen oder mehrere tage testen und sagen, obs dir passt oder nicht.

So kannst du auch feststellen ob du eher viel oder weniger geld investieren möchtest.

In dubio pro reo
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 09:19   # 11
esage
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Wenn du viel unterwegs bist und die Kamera immer dabei haben willst, würde ich eine Systemkamera empfehlen. Im Micro Four-Thirds Bereich gibt es da mittlerweile viel Auswahl mit ordentlichen Objektiven.
Wenn du gute Bildqualität brauchst und das Gewicht / Größe eher zweitrangig ist, würde ich zu einer DSLR greifen.
Das solltest du vorab für dich selbst klären.

Zitat:
Zitat von Heisenberg Beitrag anzeigen
Er kann auch ne GH2 kaufen, mit nem 45-200, da kommt er auch gut hin.
Ich würde generell von Zoom-Objektiven abraten.
Objektive mit Festbrennweite haben eine deutlich höhere Bildqualität und ein daraus resultierendes besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
  esage ist offline   Mit Zitat antworten

AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 10:09   # 12
Zoowaerter
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Ob du wirklich eine DSLR brauchst solltest du dir genau ueberlegen.
Klar hast du die Moeglichkeit mehrere Objektive fuer verschiedene Szenen zu benutzen, aber dir muss dabei immer klar sein, dass das bedeutet, dass du mehrere Objektive mit dir rumschleppst und du sie wechseln musst. Ich selbst habe eine DSLR mit 2 Objektiven, aber mich stoert es schon oefters, dass man beide mitnehmen muss wenn man flexibel sein will, und das wechseln braucht auch immer ein bisschen und ist sehr empfindlich.

Mittlerweile machen die "kompakten" kameras auch sehr gute fotos. z.b. http://www.panasonic.de/html/de_DE/P...130/index.html

als anfaenger mit nicht extrem hohen anforderungen wirst du sicher sehr zufrieden mit der bildqualitaet sein.
hier hast du beispielbilder von ner fz150: http://www.flickr.com/cameras/panasonic/dmc-fz150/

so eine kompakte ist einfach um einiges flexibler, und ich denke fuer die meisten die gleich zu einer dslr greifen auch genug.
wenn du dir am ende naemlich eine tolle dslr mit billigobjektiv kaufst gewinnst du auch nix an qualitaet.

  Zoowaerter ist offline   Mit Zitat antworten

AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 10:25   # 13
esage
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Zitat:
Zitat von Zoowaerter Beitrag anzeigen
Klar hast du die Moeglichkeit mehrere Objektive fuer verschiedene Szenen zu benutzen, aber dir muss dabei immer klar sein, dass das bedeutet, dass du mehrere Objektive mit dir rumschleppst und du sie wechseln musst. Ich selbst habe eine DSLR mit 2 Objektiven, aber mich stoert es schon oefters, dass man beide mitnehmen muss wenn man flexibel sein will, und das wechseln braucht auch immer ein bisschen und ist sehr empfindlich.
Bei einer Systemkamera hast du auch die Möglichkeit, Objektive zu wechseln.

Um auch mal was konkretes zu empfehlen:
Panasonic Lumix DMC-GH2 (EVIL) Gehäuse schwarz
oder
Olympus PEN E-P3 (EVIL) Gehäuse schwarz

Dazu sowas:
Panasonic Lumix Objektiv G 20mm 1.7 ASPH
40mm equivalent, damit bist du dann schon mal sehr vielseitig.

Panasonic/Leica Objektiv DG Summilux 25mm 1.4 ASPH
50mm equivalent, noch etwas besser als das 20mm 1.7. Würde aber evtl. dein Budget sprengen.

Olympus Objektiv M.Zuiko digital 45mm 1.8
90mm equivalent, ebenfalls ein sehr hochwertiges Objektiv mit guter Bildqualität.
  esage ist offline   Mit Zitat antworten

AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 14:27   # 14
Heisenberg
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Ich hatte auch am Anfang ne Zeit lang erst ne Bridge und dann ne Spiegellose.

Ich hab dann einmal ne richtige Spiegelreflex in die Hand genommen und ziemlich direkt im Anschluss die Spiegellose wieder verkauft. Für mich ist es einfach ein ganz anderes Gefühl, mit einer SLR zu fotografieren. Allein dass der Sucher optisch ist und du nicht einfach nur einen Bildschirm im Sucher hast, macht für mich Welten aus.

Kapitulation
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AW: Systemkamera oder Spiegelreflex
Alt 24.05.2012, 15:48   # 15
T8Force
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Zitat von esage Beitrag anzeigen


Ich würde generell von Zoom-Objektiven abraten.
Objektive mit Festbrennweite haben eine deutlich höhere Bildqualität und ein daraus resultierendes besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wenn du dich auskennst, weißt du, dass du das nicht so allgemein sagen kannst. Und bis jemand weiß welche Festbrennweiten er benötigt, ist der Einsatz eines Zoom´s ideal. Gerade weil der Wertverfall sehr gering ist, ist das der optimale Einstieg in die Welt der DSLR´s.

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Zitat von HiGh-FlY Beitrag anzeigen
halte ich persönlich für etwas übertrieben für jemanden, der erst einsteigt. Klar, man kann sagen ich kauf mir gleich etwas richtiges damit das geld nich rausgeworfen ist, wenn mir das ganze gefällt..

Jetzt hat er aber nach einiger Zeit keine lust mehr, weil er sich einfach nicht genug damit auseinander gesetzt hat und macht keine tollen bilder und legt die kamera in ne ecke..

900€ in den sand gesetzt.
Ähm...nein. In den Sand gesetzt ist der Verlust den er haben wird, wenn er die Sachen wieder verkauft. Und wie wir alle wissen ist der eher gering. Natürlich sollte man sich vorher sicher sein, dass man das Hobby ernsthaft auch betreiben möchte.

Und eine 600D finde ich jetzt auch nicht besonders übertrieben. Geh mal ins DSLR-Forum und guck dir die ganzen Newbies an, die sich als erste DSLR eine 7D gönnen.

Meine erst Cam war auch eine 40D mit Canon 17-55 2.8 IS, und? Ich bereue es keinen Tag. Natürlich muss das nicht sein, aber kannst du es wissen? Ich finde, wieviel jemand für ein Hobby ausgibt, ist jedem selbst überlassen und bei hohen Ansprüchen ist ein teureres Equipment auch gerechfertigt.


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Zitat von HiGh-FlY Beitrag anzeigen
Ich würde auch raten in den laden zu gehen und die dinger in die Hand zu nehmen. Da merkst du auch, welche dir am ehesten liegen würde. Am besten wäre es, wenn du jemanden kennst, der eine kamera hat und sie dir vielleicht ausleihen könnte So könntest sie einen oder mehrere tage testen und sagen, obs dir passt oder nicht.

So kannst du auch feststellen ob du eher viel oder weniger geld investieren möchtest.
Zusätzlich, ja. Aber informieren und bereinigte Praxiserfahrungen sammeln, würde ich lieber im dementsprechendem Forum. Diese ganzen Einzehändler wollen meist nur einfach verkaufen und haben oftmals weniger Ahnung als gut informierte Interessenten. (meine Erfahrung)
Mit der Haptik würde ich mich im Laden auch beschäftigen. Ein wenig rumzappen und ein wenig die intuitive Bedingung wirken lassen. Was aber alles geht und für welches Einsatzgebiet der TO was brauchst, dass lass den TO mal lieber von Leuten mit Ahnung raten, die einem nichts verkaufen wollen. Dafür sind meiner Meinung nach Foren prima geeignet.
  T8Force ist offline   Mit Zitat antworten

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Alt 24.05.2012, 17:04   # 16
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Zitat von T8Force Beitrag anzeigen
Wenn du dich auskennst, weißt du, dass du das nicht so allgemein sagen kannst. Und bis jemand weiß welche Festbrennweiten er benötigt, ist der Einsatz eines Zoom´s ideal. Gerade weil der Wertverfall sehr gering ist, ist das der optimale Einstieg in die Welt der DSLR´s.
Ich bezweifel, dass jemand durch die Benutzung eines Zoom-Objektivs merkt, welche Brennweiten er braucht. Schließlich zoomt man intuitiv und überprüft dabei nicht, welche Brennweite man gerade eingestellt hat.
Ich verstehe nicht, wieso es für so viel Einsteiger wichtig ist, dass man eine Objektiv hat, mit dem man zoomen kann. Ich habe schon so oft Kommentare gehört wie: "Wie? Deine Kamera kann nicht zoomen? Die ist ja *******!" Für mich ist das völlig unverständlich.

Wenn man lernt, mit einem Festbrennweiten-Objektiv zu fotografieren, weiß man nach einer Zeit intuitiv ganz exakt, wie man sich zu positionieren hat, um den gewünschten Bildausschnitt zu erhalten.
Bei einem Zoom-Objektiv ist das komplett anders: Man positioniert sich, spielt ein wenig am Zoom, bis der Bildausschnitt gefällt und drückt ab. Dadurch verändert sich allerdings die Blende, was sich bei einer Systemkamera mit kleinem Sensor bei schlechten Lichtverhältnissen sehr schnell negativ auswirken kann.

Ich habe diesen Unterschied zuletzt bei der Olympus PEN E-PL1 gemerkt.
Meine Freundin hat diese Kamera mit dem Kit-Objektiv M.Zuiko digital ED 14-42mm. Die Blende von 3.5 bei 14mm ist alles andere als optimal. Wenn man anfängt zu zoomen, sieht's bei schlechten Lichtverhältnissen ganz dunkel aus.
Im Automatik-Modus wird selbstverständlich erstmal der ISO-Wert hochgeschraubt, was bei dem Sensor der E-PL1 zu starkem Rauschen führt.
Im Vergleich dazu habe ich das Panasonic Lumix Objektiv G 20mm 1.7 ASPH (siehe Beitrag weiter oben von mir) an die E-PL1 gemacht und die Bilder waren um Längen besser. Selbstverständlich ist das Objektiv teurer als das Kit-Objektiv, aber der Aufpreis lohnt sich enorm.

Kleiner Preisvergleich anhand der E-P3:
Olympus PEN E-P3 (EVIL) weiß mit Objektiv M.Zuiko digital 14-42mm II
Günstigster Preis: 699,95EUR

Olympus PEN E-P3 (EVIL) Gehäuse schwarz + Panasonic Lumix Objektiv G 20mm 1.7 ASPH
Günstigster Preis: 599EUR + 317EUR = 916EUR

// Hier noch mal ein Link eines Street-Fotografen aus der Schweiz:
http://www.85mm.ch/book/GoingCandid.pdf (S. 10ff. steht etwas zu Objektiven)

Geändert von esage (24.05.2012 um 17:11 Uhr).
  esage ist offline   Mit Zitat antworten

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Alt 24.05.2012, 22:57   # 17
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Du würdest dich wundern wieviele genau diesen Weg gehen oder schon gegangen sind. Und das Vorgehen ist genau richtig.

Der Vorteil eines Zooms liegt sicherlich daran den Ausschnitt situativ zu wählen, aber er dient nicht nur allein dazu sich nicht bewegen zu wollen, sondern dem Bild die entsprechende Wirkung zu verleihen. Wenn du mit einem 50iger an einer Crop ein Foto machst, dann ist das für gewisse Situationen eine sehr langweilige Perspektive. Und der Nachteil einer Festbrennweite ist es, erkennen zu müssen, dass es so ist. Wenn du das kannst, dann ist das schön und gute, aber einem Anfänger eine solche Erfahrung zu unterstellen, halte ich für leichtgläubig.

Deine Aussage bzg. der verändernden Blende ist ebenfalls nicht überall zutreffend. Ich habe 2 Zooms. Canon 17-55 2.8 IS und Canon 70-200 2.8 IS II und beide haben bei jeder Brennweite eine gleichbleibende Blende. Und da ich auch die Festbrennweite Canon 200 2.8 besessen haben, kann ich mit Recht behaupten, dass die Unterschiede für Dritte nicht festzustellen sind.
  T8Force ist offline   Mit Zitat antworten

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Alt 31.05.2012, 11:05   # 18
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Du würdest dich wundern wieviele genau diesen Weg gehen oder schon gegangen sind. Und das Vorgehen ist genau richtig.
Echt? Wer sagt das? Schöne These, die aber absolut nichtssagend ist.

Zitat:
Zitat von T8Force Beitrag anzeigen
Der Vorteil eines Zooms liegt sicherlich daran den Ausschnitt situativ zu wählen, aber er dient nicht nur allein dazu sich nicht bewegen zu wollen, sondern dem Bild die entsprechende Wirkung zu verleihen. Wenn du mit einem 50iger an einer Crop ein Foto machst, dann ist das für gewisse Situationen eine sehr langweilige Perspektive. Und der Nachteil einer Festbrennweite ist es, erkennen zu müssen, dass es so ist. Wenn du das kannst, dann ist das schön und gute, aber einem Anfänger eine solche Erfahrung zu unterstellen, halte ich für leichtgläubig.
Sorry, aber ich verstehe absolut nicht, was du mir damit sagen willst.
Was für Fotos sind langweilig mit einem 50mm Objektiv? Und inwiefern willst du mit einem Zoom-Objektiv dort bessere Ergebnisse erzielen?
Und was für eine entsprechende Wirkung? Wieso sollte man diese "entsprechende Wirkung" (was auch immer das sein soll) nicht mit einer Prime Lens erzielen können?
Und den Nachteil "dass es so ist" habe ich leider auch nicht verstanden. Dass was wie ist?
  esage ist offline   Mit Zitat antworten

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Alt 31.05.2012, 13:13   # 19
T8Force
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Zitat von esage Beitrag anzeigen
Echt? Wer sagt das? Schöne These, die aber absolut nichtssagend ist.
Mag auf dich zutreffen, ändert aber nichts. Kaum jemand fängt mit der Fotografie an und weiß welche Brennweite denn nun für ihn am Liebsten ist. Hätte ich so angefangen, hätte ich wahrscheinlich erstmal 5 Festbrennweiten durch haben müssen, bevor ich weiß, welche ich nun am Häufigsten verwende.


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Zitat von esage Beitrag anzeigen
Sorry, aber ich verstehe absolut nicht, was du mir damit sagen willst.
Was für Fotos sind langweilig mit einem 50mm Objektiv? Und inwiefern willst du mit einem Zoom-Objektiv dort bessere Ergebnisse erzielen?
Und was für eine entsprechende Wirkung? Wieso sollte man diese "entsprechende Wirkung" (was auch immer das sein soll) nicht mit einer Prime Lens erzielen können?
Und den Nachteil "dass es so ist" habe ich leider auch nicht verstanden. Dass was wie ist?
Portrais z. B. finde ich am Crop mit einem 50mm ziemlich langweilig. Sind für dich die Unterschiede in den Brennweiten etwa nur der Abstand oder kannst du auch perspektivische Veränderungen erkennen? Wenn nicht, brauchen wir an der Stelle nicht weiter diskutieren.
Meine Frage erscheint irgendwie rethorisch, wenn ich deine nächste Frage lese…

„Das es so ist“ ist darauf bezogen, dass jemand mit einer festen Brennweite nicht zoomen kann um unterschiedliche Bildwirkungen zu erzeugen und ihm deshalb überhaupt die Möglichkeit entgeht es anders zu probieren. Aber wie gesagt, wenn für dich eine Festbrennweite lediglich impliziert, sich ein wenig mehr zu bewegen und ein lichtstärkeres Objektiv zu besitzen, verweise ich auf den oben stehenden Absatz.

Aber erzähl mir doch mal was du so fotografierst und welche Festbrennweiten du besitzt. Hattest du mal ein Zoom oder bist du direkt mit Festbrennweiten eingestiegen? Welche sichtbaren Unterschiede sind deiner Meinung nach zwischen einem Zoom und einer Festbrennweite?
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Alt 31.05.2012, 16:19   # 20
esage
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Mag auf dich zutreffen, ändert aber nichts. Kaum jemand fängt mit der Fotografie an und weiß welche Brennweite denn nun für ihn am Liebsten ist. Hätte ich so angefangen, hätte ich wahrscheinlich erstmal 5 Festbrennweiten durch haben müssen, bevor ich weiß, welche ich nun am Häufigsten verwende.
Du hast eine These in den Raum geworfen, die völlig unbegründet war.
Ich habe mit einer Festbrennweite angefangen (35mm damals, sehr vielseitig einsetzbar) und kann dies jedem Anfänger weiter empfehlen. Wenn Unklarheiten bzgl. der zu kaufenden Objektive bestehen, findet man im Internet mehr als genug Informationsquellen (z.B. hier im Board bzw. mittlerweile hier im Topic).

Zitat:
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Portrais z. B. finde ich am Crop mit einem 50mm ziemlich langweilig. Sind für dich die Unterschiede in den Brennweiten etwa nur der Abstand oder kannst du auch perspektivische Veränderungen erkennen? [...]

„Das es so ist“ ist darauf bezogen, dass jemand mit einer festen Brennweite nicht zoomen kann um unterschiedliche Bildwirkungen zu erzeugen und ihm deshalb überhaupt die Möglichkeit entgeht es anders zu probieren. [...]
Du benutzt gerne das Wort "langweilig". Das ist eine völlig subjektive Bewertung und daher ein schlechter Diskussions-Ansatz.
50mm eignen sich ausgezeichnet für Portrait-Fotos. Wenn du mir erklären kannst, was daran langweilig sein soll und welche Vorteile du diesbezüglich bei einem Zoom-Objektiv siehst, können wir darüber reden. Ansonsten brauchen wir darüber nicht diskutieren, weil die Frage, ob ein Foto bzw. eine Brennweite "langweilig" sein kann, nur eine Frage des Geschmacks ist.
Dass es durchaus perspektivische Unterschiede gibt, ist mir klar. Daher sollte man auch nach Möglichkeit nicht nur ein Objektiv haben, sondern mehrere.
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Alt 31.05.2012, 19:06   # 21
Heisenberg
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Kann mich da esage bezüglich der Festbrennweiten nur anschließen. Ich hatte am Anfang ein Standard 14-42mm Kitobjektiv und hab dann durch Zufall die Kamera von meiner Großmutter vererbt bekommen. Die hatte klassisch noch eine 50mm Festbrennweite. Ich fand den Blickwinkel von Anfang an ziemlich perfekt und hab sehr schnell gemerkt, wie man das Objektiv immmer mehr "kennenlernt" und bildgestalterisch immer angenehmer vorankommt.

Die ganze Fotografie ist dadurch einfach ruhiger und bestimmter geworden, nicht so zufällig.
50mm Festbrennweite bei analoger Fotografie musst du bei den meisten Digitalen Kameras wegen der kleinen Sensorgröße mit ca 1,5 multiplizieren um auf den äquivaltenten Bildausschnitt zu kommen.

Am besten ist es - wenn du deinen Body gefunden hast -, einfach noch mal 1500€ in die Hand zu nehmen und alle möglichen Objektive zu bestellen. Dann kannst du in Ruhe ausprobieren, was dir am Besten liegt und den rest zurückschicken. So übrigens auch bei Kameras.
Das reine im Laden kaufen finde ich ziemlich schwachsinnig, da man von einmal in die Hand nehmen, an und ausschalten absolut nichts mitbekommt von der Kamera und den Objektiven und ihren Schwächen, Stärken und Eigenschaften.

Kapitulation
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Alt 01.06.2012, 20:45   # 22
T8Force
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Du hast eine These in den Raum geworfen, die völlig unbegründet war.
Ich habe mit einer Festbrennweite angefangen (35mm damals, sehr vielseitig einsetzbar) und kann dies jedem Anfänger weiter empfehlen. Wenn Unklarheiten bzgl. der zu kaufenden Objektive bestehen, findet man im Internet mehr als genug Informationsquellen (z.B. hier im Board bzw. mittlerweile hier im Topic).
Das ist keine These. Geh einfach mal ins DSLR-Forum und lies es dir selbst durch. Ich führe hier keine empirische Studie für dich durch. Bin jetzt seit 5 Jahren da und es ist zu 90% immer das Gleiche.


Zitat:
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Du benutzt gerne das Wort "langweilig". Das ist eine völlig subjektive Bewertung und daher ein schlechter Diskussions-Ansatz.
Weil ich es jetzt 2x für die selbe Sache verwendet habe? Interessant. Natürlich ist das subjektiv. Deine Empfehlung etwa nicht?

Zitat:
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50mm eignen sich ausgezeichnet für Portrait-Fotos. Wenn du mir erklären kannst, was daran langweilig sein soll und welche Vorteile du diesbezüglich bei einem Zoom-Objektiv siehst, können wir darüber reden. Ansonsten brauchen wir darüber nicht diskutieren, weil die Frage, ob ein Foto bzw. eine Brennweite "langweilig" sein kann, nur eine Frage des Geschmacks ist.
Dass es durchaus perspektivische Unterschiede gibt, ist mir klar. Daher sollte man auch nach Möglichkeit nicht nur ein Objektiv haben, sondern mehrere.
50mm ist eine Standartbrennweite die den authentischsten Blickwinkel erzeugt. Und weil der Mensch genau das immer sieht, finde ich es langweilig. 35mm finde ich da viel interessanter. Aber das ist halt, wie du richtig sagst "Geschmackssache".
Vorteile? Na bevor du deine 3 Festbrennweiten drauf geschraubt hast, bin ich schon auf der Suche nach einem neuen Motiv. Auf die Frage welche Vorteile du einer Festbrennweite beimisst, hast du dagegen noch nicht geschrieben.

Einem Neueinsteiger eine Festbrennweite zu empfehlen halte ich für total Schwachsinnig. Wo sollen die Erfahrungen denn her kommen? Woher soll er wissen, welche Brennweite ihm gefallen? Einfach mal 50mm kaufen und gut ist? Was man nicht gehabt hat, kann man auch nicht vermissen. Und deine angesprochenen Vorteile einer Festbrennweite ggü. eines guten Zooms, sieht niemand der gerade anfängt. Kannst mir aber auch mal ein mit einer Festbrennweite gemachtes Bild bei 200mm zeigen, dass mein Tele schlägt.

Zitat:
Zitat von Heisenberg Beitrag anzeigen
Kann mich da esage bezüglich der Festbrennweiten nur anschließen. Ich hatte am Anfang ein Standard 14-42mm Kitobjektiv und hab dann durch Zufall die Kamera von meiner Großmutter vererbt bekommen. Die hatte klassisch noch eine 50mm Festbrennweite. Ich fand den Blickwinkel von Anfang an ziemlich perfekt und hab sehr schnell gemerkt, wie man das Objektiv immmer mehr "kennenlernt" und bildgestalterisch immer angenehmer vorankommt.

Die ganze Fotografie ist dadurch einfach ruhiger und bestimmter geworden, nicht so zufällig.
50mm Festbrennweite bei analoger Fotografie musst du bei den meisten Digitalen Kameras wegen der kleinen Sensorgröße mit ca 1,5 multiplizieren um auf den äquivaltenten Bildausschnitt zu kommen.
Du hast schon gelesen, dass der TO unter Anderem Landschaften aufnehmen möchte? Landschaften erfordert Weitwinkel und Tiere ein Tele. Das wären dann schon einmal 2 Objektive und keines davon wäre mit 75mm abgedeckt. Wenn dann noch Portraits oder Anderes dazu kommen, wird mindestens noch ein drittes benötigt. Inkl. body bist du dann mit 1.500€ schon knapp unterwegs.
Und ein Kit-Objektiv mit einer Festbrennweite zu vergleichen hinkt auch gewaltig.
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Alt 01.06.2012, 21:20   # 23
Heisenberg
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Du hast schon gelesen, dass der TO unter Anderem Landschaften aufnehmen möchte? Landschaften erfordert Weitwinkel und Tiere ein Tele. Das wären dann schon einmal 2 Objektive und keines davon wäre mit 75mm abgedeckt. Wenn dann noch Portraits oder Anderes dazu kommen, wird mindestens noch ein drittes benötigt. Inkl. body bist du dann mit 1.500EUR schon knapp unterwegs.
Und ein Kit-Objektiv mit einer Festbrennweite zu vergleichen hinkt auch gewaltig.
Hab doch gar nicht das Kit-Objektiv mit der Festbrennweite verglichen. Ich hab doch nur gesagt, dass mir das Fotografieren ohne Zoom einfach Spaß macht.

Mit den 75mm hast du mich missverstanden. Ich hab geschrieben, dass ich eine 50mm Brennweite am Kleinbildformat hab und man die mit 1,5 multiplizieren muss wenn man sie mit einer Crop benutzt.
Wenn du die gleiche Wirkung haben willst, musst du natürlich teilen, kommst also auf deine 35mm

Zitat:
50mm ist eine Standartbrennweite die den authentischsten Blickwinkel erzeugt.
Ich glaub du bringst da die Filmformate durcheinander Wenn dein "authentischer Blickwinkel" den 50mm an ner Crop entspricht, musst du schon ganz schön Scheuklappen aufhaben^^

Aber ich bin mir da eh immer nicht so sicher, welche Brennweite man jetzt angibt. Man müsste ja eigentlich immer dazuschreiben, mit welchem Filmformat man das verwendet, ansonsten sagt die rein physikalische Brennweite ja ziemlich wenig aus.

Aber genug davon, ich glaube das hier alles ist ein bisschen zu viel Information für jemanden der gerade in die Materie einsteigt Bei den vielen verschiedenen Tipps kann ich zusammenfassen: Ausprobieren!

Kapitulation
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Alt 02.06.2012, 13:16   # 24
esage
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Das ist keine These. Geh einfach mal ins DSLR-Forum und lies es dir selbst durch. Ich führe hier keine empirische Studie für dich durch. Bin jetzt seit 5 Jahren da und es ist zu 90% immer das Gleiche.
Um dir noch mal zu zeigen, was du anfangs gesagt hattest:
"Du würdest dich wundern wieviele genau diesen Weg gehen oder schon gegangen sind. Und das Vorgehen ist genau richtig."
Und das ist definitiv eine These! Wenn du einfach schreibst, es sei der richtige Weg, ohne es zu begründen bzw. zu belegen, dann ist es nun mal nicht mehr als eine simple These.
Der Verweis auf's DSLR-Forum ist schön und gut. Sicherlich gibt es da auch jede Menge Leute, die Ahnung von der Materie haben, aber es ist immer noch ein Forum, in dem sich jeder Hans und Franz anmelden kann.

Zitat:
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Weil ich es jetzt 2x für die selbe Sache verwendet habe? Interessant. Natürlich ist das subjektiv. Deine Empfehlung etwa nicht?
Meine Empfehlung ist insofern nicht subjektiv, da ich im Gegensatz zu dir bereits lang und breit ausgeführt habe, welche Vorteile man mit einer Festbrennweite hat.

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Vorteile? Na bevor du deine 3 Festbrennweiten drauf geschraubt hast, bin ich schon auf der Suche nach einem neuen Motiv. Auf die Frage welche Vorteile du einer Festbrennweite beimisst, hast du dagegen noch nicht geschrieben.
Doch, das habe ich bereits getan. Ich verweise an dieser Stelle noch mal auf den entsprechenden Link, da dort mein Standpunkt ausführlich von einem renommierten Schweizer Street-Fotografen erklärt wird:
http://www.85mm.ch/book/GoingCandid.pdf (Seite 10ff.)
Um es noch mal thesenartig auf den Punkt zu bringen: Prime lenses: smaller, faster, cheaper, sharper, better...

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Wie bereits gesagt: Es gibt mehr als genug Informationsquellen (gutes Beispiel) zu dem Thema.
Zudem besteht - wie Heisenberg bereits geschrieben hat - die Möglichkeit, Objektive zu kaufen und diese, sollten sie einem absolut nicht zusagen, innerhalb von 14 Tagen dem Händler zurück zu senden. Hinzu kommt noch, dass der Wertverlust bei Objektiven sehr gering ist.
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Alt 04.06.2012, 09:50   # 25
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50mm ist eine Standartbrennweite die den authentischsten Blickwinkel erzeugt. Und weil der Mensch genau das immer sieht, finde ich es langweilig. 35mm finde ich da viel interessanter.
Stimmt nicht, weil der Cropfaktor das ganze zu einem 75er macht, bzw. das 35mm zu einem 50er.

Zitat:
Einem Neueinsteiger eine Festbrennweite zu empfehlen halte ich für total Schwachsinnig.

Ich nicht, weil man sich dann mit elementaren Dingen auseinandersetzen muss wie Bildaufbau usw. Ich wünschte, ich hätte mit einer FB angefangen.

Fleiß, Verzicht, Disziplin, Genügsamkeit, unbezahlte Mehrarbeit, Feigheit vor dem Herrn haben das deutsche Proletariat befähigt, den Rest Europas an die Wand zu arbeiten und Deutschland auf den Weg zu einem Billiglohnland zu bringen.
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