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Effektive Selbstverteidigung?

  1. #1
    Kabel Wurm rot rot rot  Benutzerbild von <xenon>
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    Effektive Selbstverteidigung?

    Hallo Leute
    Ich versuche mich durch das große weite Internet nach einer für meine Zwecke bestens geeigneten Kampfkunst zur Selbstverteidigung durchzusuchen.
    Jetzt dachte ich mal, dass ich hier mal rumfragen könnte..

    Ich bin 22 Jahre alt und muss mich (eventuell auch Andere) durch meinen Job in einer Justizvollzugsanstalt in manchen Fällen selbst zu verteidigen wissen. Jetzt will ich eine Kampfkunst erlernen, die effektiv und relativ schnell erlernbar ist( schnell erlernbar ist keine kk / i know it) Mir wurden folgende Kampfkünste und Kampfsportarten empfohlen..

    -Wing Tsun & Muay Tai

    Was empfiehlt ihr mir? Zu welchen der 2 KK/KS würdet ihr mir empfehlen, die mir persönlich weiterhelfen könnten?

    Mir geht es halt nicht um Wettkämpfe, sondern nur um mich zu verteidigen und auch das Einstecken von Schlägen zu lernen.. Wie viel kostet mich im Regelfall so ein Selbstverteidigungskurs im Monat ? Wie viel Zeit braucht man um eine Kampfkunst zu verstehen und die Grundlagen ausüben zu können?

    Ich bedanke mich jetzt schon mal für eure Antworten...

    Lieben Gruß

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    Zusehen, wie du mir aus dem Weg gehst: UNBEZAHLBAR!!!

  2. #2
    !Guitar Fr34K! blau blau 
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    muay thai ist eher ne hau drauf sportart und keine selbstverteidigung in dem sinne, da finde ich WT schon eher angebracht da man auf naher distanz lernt den gegner zu entwaffnen (ja is manchmal ziemlich unreal aber kann auch klappen ) und schnelle nahdistanz schläge/kicks auszuüben.

    im regelfall kostet n guter kurs in monat 30-40 euro das hängt dann aber von der dojogröße ab.

    haste denn schonmal an jeet kune do gedacht ?

    allgemein dauert es jedoch ein wenig bis du die routine bekommst, gerade beim WT.

    also wie gesagt ich hab mal paar jahre muay thai gemacht und selbstverteidigung ist das in meinen augen nicht, klar wenn dich einer doof anmacht is das schon nützlich aber es ist eher da um dem andern so eine reinzuhaun das der dir nie wieder blöd kommen kann

    meine tipps, jeet kune do (JKD) WT oder Jiu Jitsu nicht wettkampfbasiert.

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  3. #3
    f.RR.eak blau gruen gruen gruen blau Benutzerbild von GaaraDerWüste
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Muay Thai zur Selbstverteidigung? Diese Kampfkunst ist dazu da, den Gegner zu zerstören

    Wing Tsun, nicht so Straßentauglich.
    Boxen, Kickboxen, Militärischer Nahkampf ( Krav Maga zum Beispiel, wird den israelischen Soldaten beigebracht), Judo oder einfach nur "Selbstverteidigung" sind wohl eher was du suchst.
    Letzteres ist keine Kampfkunst sondern einfach son Lehrgang wo dir Techniken zur Selbstverteidigung beigebracht werden.

    Eine Kampfkunst ausüben zu können, da brauchste net lange. Sie gut ausüben zu können schon. Das hängt aber auch von dir ab. Da kann dir keiner ne Zeit sagen.

    Wieviel Zeit du investieren willst musst du auch wissen. Natürlich wirst du besser je mehr du trainierst.
    Also 2 mal die Woche solltest du das mindestens machen.

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    Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen.
    Freunde sind wie Kartoffeln, wenn man sie isst, sterben sie.

  4. #4
    Master of supply rot rot rot rot  Benutzerbild von eax
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    Krav Maga

    Heute wird Krav Maga weltweit unterrichtet. Dabei muss zwischen drei Zielgruppen unterschieden werden:

    * Krav Maga für Privatpersonen – zur Selbstverteidigung, zur Deeskalation, zur Stressresistenz und als Zusatznutzen für die Gesundheit/Fitness
    * Krav Maga für den Sicherheitsbereich/Polizei
    * Krav Maga für das Militär

    Die Zielsetzung für Privatpersonen besteht darin, Menschen effektive und einfache Methoden an die Hand zu geben, um sich gegen Gewalt behaupten zu können. Für viele gibt der Spaß- und Fitnessfaktor den Ausschlag, Krav Maga zu trainieren. In den USA wird Krav Maga beispielsweise stark als „Fitnesssystem“ genutzt.

    Im Sicherheitsbereich und bei der Polizei sind die Schwerpunkte der Ausbildung Deeskalation, Eigenschutz, Einsatztaktik, Personenschutz, Veranstaltungsschutz sowie Abführ- und Kontrolltechniken. Die Zielsetzung für den militärischen Einsatz ist die Ausbildung von militärischem Personal in Nahkampfmethoden.
    Krav Maga – Wikipedia

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  5. #5
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    Zitat Zitat von GaaraDerWüste Beitrag anzeigen
    Wing Tsun, nicht so Straßentauglich.
    Häh? Genau dafür ist es doch gedacht

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    "Natürlich werden jetzt alle bei uns zur Kasse gebeten. Entscheidend ist nur, ob man abhebt oder einzahlt."

    - Volker Pispers

  6. #6
    Final Releaser rot rot rot rot rot 
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Wing Tsun lernt man soweit ich weiß auch bei der Polizei. Von dem was ich darüber gehört habe (ich selbst machs nicht) dient es hauptsächlich der Selbstverteidigung, vorallem in alltäglichen Situationen.

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  7. #7
    f.RR.eak blau gruen gruen gruen blau Benutzerbild von GaaraDerWüste
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    Zitat Zitat von Diversity Beitrag anzeigen
    Häh? Genau dafür ist es doch gedacht
    Hm also das was ich so von leuten gehört habe die's gemacht haben, wärs wohl nicht so Straßentauglich ^^ Vllt. wenn mans einige Jahre macht und es richtig drauf hat

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    Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen.
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  8. #8
    Final Releaser rot rot rot rot rot  Benutzerbild von N.W.O.
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    Zitat Zitat von Kurdish Beitrag anzeigen
    Wing Tsun lernt man soweit ich weiß auch bei der Polizei. Von dem was ich darüber gehört habe (ich selbst machs nicht) dient es hauptsächlich der Selbstverteidigung, vorallem in alltäglichen Situationen.
    nicht das normale, sondern das von Sifu Salih Avci
    das ist speziell auf die bedürfnisse eines polizeibeamten ausgerichtet, sprich viele eingriffstechniken

    hast ne pn @ threadersteller

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  9. #9
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Also ich denke bei Wing Tsung dauert es schon ne Weile bis du es richtig "drauf hast". Du wiederholst ja immer wieder die gleichen Technicken, damit sie nachher richtig sitzen. Das schreckt mich auch einwenig dabei ab, stelle ich mir auf Dauer ziemlich langweilig vor.

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  10. #10
    Kabel Wurm rot rot rot  Benutzerbild von Boodah
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    Ich glaube Krav Maga wäre am besten für dich geeignet. Wie eax schon geschrieben hat wird es oft im militärischen/polizeilichen Bereich eingesetzt und du lernst halt auch Griffe mit denen du deinen Gegner entwaffnen kannst etc.
    Judo hab ich selbst eine Zeit lang gemacht und würde es für deine Zwecke nicht empfehlen.

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  11. #11
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    Zitat Zitat von Diversity Beitrag anzeigen
    Häh? Genau dafür ist es doch gedacht
    wohl eher für kung fu filme

    ninjutsu / systema

    für thai-kickboxen musste zu gut sein um das effektiv anzuwenden

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  12. #12
    Underground King blau Benutzerbild von newyork
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Bei WT/VT kommt es immer auf die Kampfschule an, es gibt Schulen die z.B. nach einer Regel wie 3 Monate 1. Form, 3Monate Anwendung, 3 Monate Schrittem 3 Monate KFS etc trainieren. Bist du dann die Möglichkeit bzw das Wissen hast um dich auf der Straße zu verteidigen gehen dann schon 1 1/2 - 2 Jahre rum. Es gibt andererseits aber auch Schulen die fangen direkt mit neuen Leuten mit Kreisverteidigung an, das bedeutet erster Tag und 5 oder mehr Gegner um dich rum und du kannst zusehen wie du zurecht kommst. Und dann gibt es noch das Mittelding dazu.

    Von meiner Erfahrung her kann ich nur sagen das ich bei meiner Schule nach ca 6 Monaten hartem Training(9std die Woche, davon keine Std versäumt) in der Lage war mich auf der Straße durchzusetzen. Da ich viele Kickboxer und Muay Thai Kollegen hab weiss ich das diese es am Anfang leichter haben und ich in den ersten 6 Monaten keine Chance hatte, mittlerweile bin ich nach erst einem Jahr Trainieren ein ernst zunehmender Gegner für Kickboxerfreunde mit über 2 Jahren Training.

    Man kann das alles aber nicht pauschalisieren, andere Schule andere Vorraussetzungen, meiner Meinung nach sollteste dir raussuchen was es in deiner Nähe gibt, guckst dir die Preise an, und machst bei einer nach der anderen Schule ein Probetraining. Hier kann dir wirklich niemand sagen was am besten ist weil keiner dich kennt und keiner kennt deine Vorraussetzungen. Ein anderer Kämpfer, ein anderer Kampfausgang, egal welche Kunst.

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  13. #13
    Da geht noch einer! rot rot  Benutzerbild von Painkiller47
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    Wir schon erwähnt kann ich dir ebenfalls Krav Maga empfehlen, hab dort auch das eine oder andere Training gemacht und kurz gesagt: Ziel ist es den Gegner in möglichts kurzer Zeit zu verletzen bzw kampfunfähig zu machen.
    Die Techniken sind schnell erlernbar, da viele Techniken aus dem Refelx selbst heraus entstehen bzw aus dem Instinkt den man schon besitzt.


    MFG Painkiller47

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  14. #14
    Final Releaser rot rot rot rot rot  Benutzerbild von Creater
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    Zitat Zitat von newyork Beitrag anzeigen
    Bei WT/VT kommt es immer auf die Kampfschule an, es gibt Schulen die z.B. nach einer Regel wie 3 Monate 1. Form, 3Monate Anwendung, 3 Monate Schrittem 3 Monate KFS etc trainieren. Bist du dann die Möglichkeit bzw das Wissen hast um dich auf der Straße zu verteidigen gehen dann schon 1 1/2 - 2 Jahre rum. Es gibt andererseits aber auch Schulen die fangen direkt mit neuen Leuten mit Kreisverteidigung an, das bedeutet erster Tag und 5 oder mehr Gegner um dich rum und du kannst zusehen wie du zurecht kommst. Und dann gibt es noch das Mittelding dazu.

    Von meiner Erfahrung her kann ich nur sagen das ich bei meiner Schule nach ca 6 Monaten hartem Training(9std die Woche, davon keine Std versäumt) in der Lage war mich auf der Straße durchzusetzen. Da ich viele Kickboxer und Muay Thai Kollegen hab weiss ich das diese es am Anfang leichter haben und ich in den ersten 6 Monaten keine Chance hatte, mittlerweile bin ich nach erst einem Jahr Trainieren ein ernst zunehmender Gegner für Kickboxerfreunde mit über 2 Jahren Training.

    Man kann das alles aber nicht pauschalisieren, andere Schule andere Vorraussetzungen, meiner Meinung nach sollteste dir raussuchen was es in deiner Nähe gibt, guckst dir die Preise an, und machst bei einer nach der anderen Schule ein Probetraining. Hier kann dir wirklich niemand sagen was am besten ist weil keiner dich kennt und keiner kennt deine Vorraussetzungen. Ein anderer Kämpfer, ein anderer Kampfausgang, egal welche Kunst.
    genau so ist es

    habe 4 Jahre Wing Chun Training hinter mir, und denke dass du mit deinem cmt genau richtig liegst, kommt definitiv auf die Schule an.

    Wenn du motiviert genug bist, dich mindestens ein Jahr der Kampfkunst zu widtmen, egalisiert sich jedoch der Unterschied zwischen den WT-Schulen, weil ab einem bestimmenten Niveau (3-4. Schülergrad) die praktizierparen Techniken automatisch dazukommen.

    Kann dir WT auf jeden Fall empfehlen, ist halt 50% Kampfkunst 50% Kopfsache
    fühlen und denken ist der Knackpunkt, für mich kommt keine andere Kunst in Frage, für mich ist die Effektivität und das gleichzeitige "kämpfen um Nuancen" das beste, kp wie ichs erklären soll, die WTler unter uns verstehen mich bestimmt

    nicht jeder mag WT, manche meinen isn ne *****kampfkunst, weil es nicht spektulär auskuckt oder nicht herumgeschriehen wird, aber die meisten haben null plan

    frage man doch einfach die SEK, die schwören auf WT

    lg

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    "Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind" - Hermann Hesse

  15. #15
    Kabel Wurm rot rot rot  Benutzerbild von Chefkoch89
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Also ich selber mach seit ca. 10 Jahren Karate
    Ich würde dir am Besten "Krav maga" empfehlen, es ist schnell erlernbar, beintechnisch wird sogut wie gar nicht verlangt ...

    Bei anderen Kampfsportarten wie Karate oder Judo braucht du definitiv länger.
    Persönlich kann ich bei Karate sagen:
    Wenn du keine große beweglichkeit ausweist, wird es lange dauern Fußtritte richtig und vorallem kräftig hinzubekommen...
    Dann kommt außerdem noch der Kraftfaktor hinzu.

    Preislich würde ich sagen:
    Musst dich einfach mal in deiner Region informieren.

    Ich persönlich zahl für meinen Verein 120 EUR im Jahr
    Mir werden Prüfungen, Anzuüge und Jahressichtmarken gezahlt

    Lass dich aber bloß nicht von solchen Vereinen abzocken, die im Monat über 30 - 40 EUR verlangen. Mach 1 - 2 Probebesuche und dann entscheide dich.

    Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen helfen
    Wenn du noch fragen hast, einfach PM.


    mfg
    chefkoch89

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  16. #16
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    Zitat Zitat von Chefkoch89 Beitrag anzeigen

    Lass dich aber bloß nicht von solchen Vereinen abzocken, die im Monat über 30 - 40 EUR verlangen. Mach 1 - 2 Probebesuche und dann entscheide dich.


    chefkoch89


    Es ist normal für einen guten Kampffportverein 30-40 EUR zu zahlen.

    Karate is doch der größte Scheiß als Selbstverteidigung
    Genau das sagt mir, dass du keine Ahnung von Kampfsport hast.

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  17. #17
    The Lions Nightmare blau blau  Benutzerbild von unix
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    Karate is doch der größte Scheiß als Selbstverteidigung

    Mach auch seit ca. 2 Jahren WT und Kernspecht hat ja das Blitzdefense entwickelt, da lernst du innerhalb von 6 Monaten wie du mit grundlegenden Techniken dich effektiv verteidigen kannst!

    Bei mir in der Schule habe ichs auch so gelernt, erstes Jahr fast nur Techniken gelernt um mich zu verteidigen und jetzt merke ich, dass ich langsam die Formen brauche um die Kunst dahinter zu verstehen.

    Am Besten schaust dir mal WT selbst an, machst nen Schnupperkurs und dann siehste ja obs die gefällt oder nich

    Ach uns noch was:

    Wenn die Möglichkeit hast, geh in ne freie WT Schule.

    Da lernst du auch gutes WT und die sind billiger, die EWTO ist ja eine GmbH und kein Verein und somit auf Gewinn ausgelegt, ist echt mistwie da einem die Kohle aus der Tasche gezogen wird. Da kann der Meister auch nix für, der muss genauso viel Geld für seine Kurse zahlen...

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  18. #18
    Underground King blau Benutzerbild von newyork
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Naja im endeffekt würd ich sagen man kommt mit jeder Kampfkunst/kampfsportart "auf der Straße" zurecht wenn du es beherschst. Ein Mensch mit sagen wir mal pauschal nem Jahr guter Trainingserfahrung in Karate,Judo,KB,Boxen und allem andern wird wohl in der Lage sein einen "ottonormaltypen" zu bändigen.

    Es kommt immer drauf an wie man das sieht, bei vielen Leuten reichen ein paar Wochenenden voller Straßenkämpfe aus und sie nehmen dich und dein Jahr Training auseinander. Und wenn du beispielsweise nen Jahr VT machst und dann gegen einen der nen Jahr Boxen machst draussen kämpfst könnte das für beide übel enden, da kommts auf den Kämpfer an.

    Man sollte immer wissen was man machen will.
    Will man auf einem Straßenfest sinnlos Leute anpöbeln und sie dann fertig machen?
    Will man in jede Schläegrei miteingreifen weil man geil aufs kloppen ist?
    Dann brauch man keine Kampfkunst, dann geht man auf die Straße und boxt sich...
    Oder will man sich in der Kneipe sicher fühlen, oder wissen das wenn man abends mit der Freundin irgendwolang geht das man sie beschützen kann.

    Selbstverteitigung wie VT gegen richtige Kampfsportarten wie Boxen könnte übel enden, muss nicht, aber kann.

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  19. #19
    The Lions Nightmare blau blau  Benutzerbild von unix
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    Zu Unterscheiden sind auch Kampfkunst und Kampfsport!

    Beim Sport gibts Regeln und man trainiert so, dass man sich auch daran hält!

    Bei Selbstverteidigung gibts jedoch nur eine Regel, überleben und das um jeden Preis!

    Bei uns im Training waren auch schon öfters Leute die vorher Tae Kwon do oder Karate gemacht haben.
    Wenn die dann bei uns im Training zu gucken wie wir auch auf die Weichteile losgehen kriegen die Schiss und denken ey, das ist aber nich fair!

    So schauts aus, beim Sport gibts Fairness auf der Straße aber nicht!

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  20. #20
    BVB supporter until i die vip Benutzerbild von Mrt2006
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    Ich bin der Meinung, dass es in der Regel fast egal ist welchen Kampfsport du erlernst.

    Ich selber trainiere seit einiger Zeit Shooto (MMA), Grappling/BJJ und Kickboxen. Ich geh in der Regel 9h unter der Woche ins Training (3x mal bin ich im Dojo). Es kostet mich 65EUR im Monat. Das ist nicht wenig Geld aber lohnt sich meiner Meinung nach.

    Man kann nicht pauschal sagen, dass man die oben genannten Kampfsportarten nicht zur Selbstverteidigung nehmen kann, wie es hier jemand gesagt hat. Du lernst beispielsweise das Clinchen usw, wie du den Gegner relativ einfach von der wegbekommst, sodass der nichts mehr machen kann und du freie Hand hast. Durchs Grappling/Shooto lernst du gewisse Armtechniken, wie du dir die Leute ranholen kannst bzw. deren Bewegungsspektrum eigentlich auf 0 bringst.

    Und dafür muss man weder mit Kicks arbeiten, noch mit Schlägen. Auch auf dem Boden muss man den Gegner nicht bringen. Man könnte es natürlich alles, aber es geht auch ohne.

    Man kann nicht ganz pauschal sagen, wie schnell man das erlernt. Aber ich behaupte, dass man sich OHNE Probleme nach 6 Monate sebstverteidigen kann auf der "Straße". Du stehst sozusagen durch dein Training über den Normalos, einfach weil du verschiedene Situationen durchgehst und eigentlich immer eine Lücke findest, dass du was machen kannst. Du wirst mental auch so weit gebracht, dass du ruhig bleibst usw.


    In einem ordentlichen Dojo wirst du auch die ganze Zeit praktisch was machen und auch mit sparren dürfen, sodass du direkt Übung bekommst.

    Ich weiß nicht wo du wohnst, aber wenn es eher in BaWü ist, dann wäre das German Top Team in Reutlingen sehr gut! Oder auch achilles-fightclub in Aschaffenburg. Top Trainer die ein enormes Angebot haben an Kursen!


    P.S. Kannst mir auch ungefähr sagen wo du unterwegs bist. Dann sollte man auch nen ordentliches Dojo finden!

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  21. #21
    H1N1 blau blau blau blau  Benutzerbild von H5N1
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Die Polizei lernt diesbezüglich Jujutsu und mein Vater macht es selber seit über 30 Jahren und hat 10 Jahre davon bei der Polizei ausgebildet.
    Von Entwaffnen bis Bodenkampf ist alles miteinander vereint. Kann ich dir nur ans Herz legen

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    *19.10.1990*necron †18.10.2007†
    Du fehlst uns!

  22. #22
    f.RR.eak blau gruen gruen gruen blau Benutzerbild von dekz
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    Ich würd für das öffentliche Leben nur Boxen anlegen, aber da du vor allem arbeitstechnisch nachfragst eher Krav Maga, JeetKunDo, Wing Chun, Bujinkan (ziemlich schwer zu erlenen), Kapap etc. oder auch ziemlich gut für geeignet, bereits oben genannt: Ju-Jutsu. Aber da sollte dir dein Arbeitgeber doch selbst mal aktiv für dich werden???

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    ...Signatur still in progress...

  23. #23
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    Wing Tsun ist definitiv was für die Straße. Klar, wer das erst ein paar Monate macht und dann auf nen erfahrenen Kampfsportler trifft, der hat ein Problem. Aber das hat man mit jeder anderen Kampfkunst/Kampfsportart auch! Es gibt nicht DIE ultimative Kampfkunst/Kampfsportart mit der man auf der Straße absolut sicher ist. Von der Vorstellung muss man sich einfach mal lösen.

    Der Vorteil bei Wing Tsun ist, dass die eigene Kraft weniger wichtig ist, d.h. auch körperlich schwächere oder unsportlichere Personen können sich damit sehr effektiv verteidigen. Da es im Wing Tsun keine Regeln wie in den meisten Kampfsportarten gibt, ist quasi alles erlaubt. Z.B. auch der Ellenbogenstoß von oben in den Nacken des Gegners. Da ist es relativ egal mit welcher Kraft man den ausführt. Der Kampf ist dann vorbei...
    Im Wing Tsun gibt es zahlreich höchst effektive Techniken, die schnell erlernbar sind.
    Was es dabei im Gegensat zu vielen anderen Techniken aber auch gibt - und das finde ich nicht weniger interessant - sind die "sanften Mittel". Die sind z.B. Techniken die auf Familienfeiern gut ankommen. Wenn zum Beispiel auf der Hochzeitsfeier der Schwager ratzevoll ist und sich mit irgendwem anfängt zu zoffen, kann man dem ja schlecht die Nase brechen. Das kommt in den Familienalben nicht gut an. Als erfahrener Wing Tsunler löst man solche Situationen schnell und effektiv ohne den Schwager ernsthaft zu verletzen. Die Party kann weitergehen und der Schwager bleibt weiter hübsch anzusehen...

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    "Natürlich werden jetzt alle bei uns zur Kasse gebeten. Entscheidend ist nur, ob man abhebt oder einzahlt."

    - Volker Pispers

  24. #24
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    AW: Effektive Selbstverteidigung?

    Ganz nebenbei was ich vergessen habe. Bei uns werden auch oft Termine/Trainings in den Bereichen BJJ, Grappling, Shooto und Kickboxen für Beamte angeboten bzw. wo Beamte eben zu uns kommen und mit trainieren.

    Des weiteren haben wir auch drei Jungs aktiv dabei, welche bei der BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) sind. Die nehmen das Training als mentale Stütze, da deren auftreten deutlich stärker wird, alleine weil sie wissen was sie könnten.

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  25. #25
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    Ich finde ja Selbstverteidigung super (meine zwei Söhne machen Karate), aber ich als Frau mit gerade mal 1,62 m Körpergröße, überlege mir in letzter Zeit schon Alternativen. Ich habe mir überlegt einen Pfefferspray oder auch so eine Pfefferspray Pistole zuzulegen.
    Vor allem bin ich beruflich sehr viel abends unterwegs, was mich schon sehr unsicher macht.

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